Im "Süddeutsche Zeitung Magazin" gab Vivienne Westwood ein Interview, das der Traum jedes Journalisten ist: Jeder Satz ein Zitat. Hier ein paar, die ich sehr mag.
„Die Menschen sollten sich mehr anstrengen, weniger dumm zu sein, denn das würde sie am besten kleiden.“
„Es heisst ja immer, dass uns Kreativen auf der Strasse dauernd irgendwas auffällt, was wir dann angeblich aufsaugen und verarbeiten. Mir fällt nie was auf.“
„Vielleicht ist es sogar ein Zeichen guten Charakters, dem eigenen Leben nicht allzu viel Bedeutung beizumessen. Manchmal wäre es nützlich, einen Gedanken mit einer Anekdote aus meiner Vergangenheit zu illustrieren, aber dann merke ich jedes Mal, wie miserabel mein Gedächtnis ist.“
„Ich fahre Fahrrad.“
„Man kann ihm (Johnny Rotten) nur Glück wünschen. Ansonsten habe ich kein Interesse an Leuten, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, einmal Punk gewesen zu sein.“
„Popkultur ist ein Widerspruch in sich. Was populär ist, ist selten originell oder von Rang.“
Donnerstag, 1. März 2012
Donnerstag, 23. Februar 2012
Mittwoch, 22. Februar 2012
Schlimme Kunst, schöne Grafik, doofe Läden
Igitt.
Da fällt mir grad ein: Ich will dann unbedingt mal noch an die Ausstellung "100 Jahre Schweizer Grafik".

Coop ist also grad keinen Deut besser als Migros.
Sonntag, 19. Februar 2012
Samstag, 18. Februar 2012
Matt
Um jung zu bleiben, sollte man immer mal wieder etwas zum ersten Mal tun im Leben. Ich zum Beispiel habe noch nie das Matterhorn live gesehen (wobei "live" im Zusammenhang mit einem Berg irgendwie komisch klingt). Jedenfalls war ich jetzt da, in Zermatt, an einem traumhaften Tag, und es war ein bisschen wie das Opernhaus in Sydney zum ersten Mal sehen oder die Golden Gate Bridge. Tausend Mal auf Bildern, und dann ists irgendwie doch krass, so in echt.

Am Abend dann tat ich im Gegenzug etwas, was ich schon allzu oft getan habe, nämlich zuschauen, wie YB fast, beinahe, gewinnt, aber dann am Ende doch grad knapp nicht. Und als sehr elegante Überleitung: Da war der Züri-West-Lauener, und mir kam in den Sinn, was ich neulich irgendwo gelesen hab:
"Excuse me, can you not see that I'm driving? Do I look like I can write down a song right now? If you really want to exist, come back at a more opportune moment when I can take care of you. Otherwise, go bother somebody else today. Go bother Leonard Cohen."
Wenn ich mich recht erinnere, hat das der Kuno mal gesagt und der Tom Waits hat dann daraus einen Song gemacht hat oder umgekehrt, jedenfalls ist das hier eine sehr gute Rede, in dem obige Passage vorkommt; selbst für Menschen wie mich, die das Buch nicht gelesen haben und den Film auch nicht gesehen (nur hier noch der Artikel, von dem sie spricht).
Und damit genug der Gedankensprünge für heute.

Am Abend dann tat ich im Gegenzug etwas, was ich schon allzu oft getan habe, nämlich zuschauen, wie YB fast, beinahe, gewinnt, aber dann am Ende doch grad knapp nicht. Und als sehr elegante Überleitung: Da war der Züri-West-Lauener, und mir kam in den Sinn, was ich neulich irgendwo gelesen hab:
"Excuse me, can you not see that I'm driving? Do I look like I can write down a song right now? If you really want to exist, come back at a more opportune moment when I can take care of you. Otherwise, go bother somebody else today. Go bother Leonard Cohen."
Wenn ich mich recht erinnere, hat das der Kuno mal gesagt und der Tom Waits hat dann daraus einen Song gemacht hat oder umgekehrt, jedenfalls ist das hier eine sehr gute Rede, in dem obige Passage vorkommt; selbst für Menschen wie mich, die das Buch nicht gelesen haben und den Film auch nicht gesehen (nur hier noch der Artikel, von dem sie spricht).
Und damit genug der Gedankensprünge für heute.
Mittwoch, 15. Februar 2012
Freitag, 10. Februar 2012
Schreckliche Männermode
Ein Ausspruch, den ich nicht erfunden habe, aber voll und ganz unterstütze:
Diejenige Person, die die Idee hatte, dass Männer ihre Hosen doch in die Stiefel stecken könnten, sollte man bitte ganz fest hauen.
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