Aus aktuellem Anlass eine neue Rubrik:
Musik von Frauen mit Stirnfransen.
- Feist: How Come You Never Go There
- Karen O.: Mammas Don't Let Your Babies Grow Up to Be Cowboys
- Jenny And Johnny: Big Wave
- Charlotte Gainsbourg: Heaven Can Wait
- Karen Elson: The Ghost Who Walks
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Sammel-Post für alles und jedes
Hier einige unzusammenhängende Dings der vergangenen Tage:
1. Tschäppät
Ich finde, der Stadtpräsident sollte seine Wortwahl seinem Alter und seiner Position anpassen. Ich halte es nicht für cool oder lustig, sondern für anbiedernd und pseudojugendlich, wenn er alles als "geil" bezeichnet (Shnit als "geilstes Festival", die Postfinance-Arena fand er damals das "Geilste von Europa."). Just stop it.
2. Zitate
Wir bestellen das Bild:
"Durch Rind- und Schafffleisch wandern riesige Mengen an Grasland durch unsere Mägen."
(Ein Biologe in der neuen "Annabelle", die übrigens sehr, sehr interessant ist, alles zum Thema essen, und dann diese Portia de Rossi mit ihrer Magersucht, jesses!, wirklich sehr lesenswert.)
Super:
"Millionen feiern ihr Konsumverhalten als Ausdruck von Individualität."
(Der Tagi zum Apple-Kult).
3. Schuhladen, Saftladen
In Zürich gibt es einen Schuhladen, der hat nicht nur einen hübschen Namen, nämlich Peter & Vreni, sondern auch sehr schöne Schuhe, etwa der bei mir beliebten Marke Vagabond. Allerdings hat der Schuhladen sehr übel gelaunte Angestellte, und wenn wir in Amerika wären, was wir glücklicherweise für diese Dame nicht sind, hätte ich den Manager verlangt, nachdem die Verkäuferin die Schuhe derart wutentbrannt in die Schachtel geknallt hatte und schnaubend davongestampft war, nur weil ich (zum Kauf notabene) um ein neues Paar anstelle des Ausstellungspaars gebeten hatte, weil dieses ausgelatscht war und einen Abdruck vom Klämmerli hatte.
Aber wir sind ja gottseidank nicht in Amerika. (Apropos, ein grossartiges Amerika-Buch: "Hartland" von Wolfgang Büscher).
4. Bücher, warum schreiben alle Bücher?
Apropos Bücher: Ich mag ja Bücher sehr, gute Bücher im Besonderen. Jetzt haben gerade drei Bekannte von mir Bücher geschrieben, allesamt Romane. Ich werde sie aber leider nicht lesen können, weil ich mir zu nahe getreten fühle, wenn ich Bücher von Leuten lese, die ich kenne (das weiss ich aus Erfahrung). Deshalb werde ich auch nie herausfinden, ob es gute Bücher sind. Dann würde ich vielleicht auch meine Scheu davor verlieren, selbst einmal etwas Grösseres zu schreiben. Bisher denke ich nämlich immer, wenn ich ein grossartiges Buch lese: Das ist grossartig! Das könnte ich nie! Und darunter muss man gar nicht anfangen! - Ob nur ich so denke? Oder schreckt dieser Grossartigkeitsgedanke noch andere davor ab, etwas zu probieren? Sind manche Menschen so absolut überzeugt von ihrer Grossartigkeit, dass sie keine Zweifel hegen? Oder macht es manchen Menschen einfach nichts aus, ganz bewusst etwas zu schaffen, das womöglich nur mittelmässig sein wird? (Womit jetzt aber nicht meine Bekannten gemeint sind, denn, wie gesagt, vielleicht sind ihre Bücher grossartig, ich habe sie ja nicht gelesen.)
5. Und zuletzt
Warum fahren nur Manager, Kinder und Drogenabhängige Trottinett? Was haben diese drei Bevölkerungsgruppen gemeinsam?
1. Tschäppät
Ich finde, der Stadtpräsident sollte seine Wortwahl seinem Alter und seiner Position anpassen. Ich halte es nicht für cool oder lustig, sondern für anbiedernd und pseudojugendlich, wenn er alles als "geil" bezeichnet (Shnit als "geilstes Festival", die Postfinance-Arena fand er damals das "Geilste von Europa."). Just stop it.
2. Zitate
Wir bestellen das Bild:
"Durch Rind- und Schafffleisch wandern riesige Mengen an Grasland durch unsere Mägen."
(Ein Biologe in der neuen "Annabelle", die übrigens sehr, sehr interessant ist, alles zum Thema essen, und dann diese Portia de Rossi mit ihrer Magersucht, jesses!, wirklich sehr lesenswert.)
Super:
"Millionen feiern ihr Konsumverhalten als Ausdruck von Individualität."
(Der Tagi zum Apple-Kult).
3. Schuhladen, Saftladen
In Zürich gibt es einen Schuhladen, der hat nicht nur einen hübschen Namen, nämlich Peter & Vreni, sondern auch sehr schöne Schuhe, etwa der bei mir beliebten Marke Vagabond. Allerdings hat der Schuhladen sehr übel gelaunte Angestellte, und wenn wir in Amerika wären, was wir glücklicherweise für diese Dame nicht sind, hätte ich den Manager verlangt, nachdem die Verkäuferin die Schuhe derart wutentbrannt in die Schachtel geknallt hatte und schnaubend davongestampft war, nur weil ich (zum Kauf notabene) um ein neues Paar anstelle des Ausstellungspaars gebeten hatte, weil dieses ausgelatscht war und einen Abdruck vom Klämmerli hatte.
Aber wir sind ja gottseidank nicht in Amerika. (Apropos, ein grossartiges Amerika-Buch: "Hartland" von Wolfgang Büscher).
4. Bücher, warum schreiben alle Bücher?
Apropos Bücher: Ich mag ja Bücher sehr, gute Bücher im Besonderen. Jetzt haben gerade drei Bekannte von mir Bücher geschrieben, allesamt Romane. Ich werde sie aber leider nicht lesen können, weil ich mir zu nahe getreten fühle, wenn ich Bücher von Leuten lese, die ich kenne (das weiss ich aus Erfahrung). Deshalb werde ich auch nie herausfinden, ob es gute Bücher sind. Dann würde ich vielleicht auch meine Scheu davor verlieren, selbst einmal etwas Grösseres zu schreiben. Bisher denke ich nämlich immer, wenn ich ein grossartiges Buch lese: Das ist grossartig! Das könnte ich nie! Und darunter muss man gar nicht anfangen! - Ob nur ich so denke? Oder schreckt dieser Grossartigkeitsgedanke noch andere davor ab, etwas zu probieren? Sind manche Menschen so absolut überzeugt von ihrer Grossartigkeit, dass sie keine Zweifel hegen? Oder macht es manchen Menschen einfach nichts aus, ganz bewusst etwas zu schaffen, das womöglich nur mittelmässig sein wird? (Womit jetzt aber nicht meine Bekannten gemeint sind, denn, wie gesagt, vielleicht sind ihre Bücher grossartig, ich habe sie ja nicht gelesen.)
5. Und zuletzt
Warum fahren nur Manager, Kinder und Drogenabhängige Trottinett? Was haben diese drei Bevölkerungsgruppen gemeinsam?
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Der Leserbrief aus der Zukunft
Hat jemand das NZZ-"Folio" gelesen? Habt ihr bei den Leserbriefen was gemerkt? Da ist einer drin zu einem Artikel aus der gleichen Ausgabe. Höööhh? Vielleicht wurde der mit Lichtgeschwindigkeit geschickt und konnte deshalb vor der Veröffentlichung des Hefts publiziert... wobei... Ich checks nicht.
(Sorry, die Fotos sind iShit.)
Nachtrag (22. November 2011): Dieser Leserbrief ist offenbar Teil des "Folio"-Rätsels, hat mir jemand jetzt erzählt. Ah so.
Freitag, 30. September 2011
Dienstag, 27. September 2011
Sonntag, 25. September 2011
Die besten Zitate der Woche
"Ich glaube, wenn man Geld fliessen lässt, kommt es zurück." (Markus Ott, Club-Besitzer, in "Das Magazin" - das glaub ich eben auch.)
"Rehe sollten Rücken haben wie Giraffen Hälse." (Mein Père)
Schlagzeile: "Hoeness provoziert den Papst"
Kommentar meines Gspänlis: "Wieso, hat er ihn nicht aufgestellt?"
"Wir müssen etwas machen, das unserem Intellektuell entspricht." (Gspänli)
"Rehe sollten Rücken haben wie Giraffen Hälse." (Mein Père)
Schlagzeile: "Hoeness provoziert den Papst"
Kommentar meines Gspänlis: "Wieso, hat er ihn nicht aufgestellt?"
"Wir müssen etwas machen, das unserem Intellektuell entspricht." (Gspänli)
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